Sprachentwicklung bei Wilden Kindern
Spracherwerb in der Wildnis
(Itard über Victor)
Das verbotene Experiment
Obwohl es offensichtlich erscheint das verstoßene Kinder nicht sprechen lernen, wurde dies nicht immer so verstanden. Unter Das verbotene Experiment sind historische Versuche beschrieben um festzustellen welche Sprache ein Kind auf natürliche Weise sprechen würden.
Wilde Kinder lernen jedoch tierische Laute zu imitieren, vor allem die Laute ihrer 'Gastfamilie'. Von Kinder die unter Wölfen gelebt haben wurde beschrieben das sie bellten oder heulten, und manche derjenigen die allein in der Wildnis gelebt haben können die Stimmen von vielen verschiedenen Vögeln erkennen und imitieren.
In der Optomen Television Produktion Wild Child: The Story of Feral Children, Oxana Malaya beobachten während sie auf allen Vieren rennt und bellt wie ein Hund.
Die Hypothese der kritischen Periode
Wilde Kinder sind für Wissenschaftler besonders interessant, da diese an ihnen die Hypothese der kritischen Periode untersuchen können, nämlich ob diese Kinder noch Sprache erlernen können nachdem sie in die menschliche Gesellschaft zurückgekehrt sind.
Zeichensprache
Der Erwerb von verbaler Sprache ist für wilde Kinder äußerst schwierig nachdem sie einmal die Grenzen der kritischen Periode überschritten haben. Daher wurden öfter Versuche unternommen um ihnen Zeichensprache zu lehren. Das Mädchen von Kranenburg (gefunden in 1717) wurde erfolgreich unterrichtet im (beschränkten) Gebrauch von Zeichenprache. Ebenfalls wurde versucht um Genie Zeichensprache zu lehren, da man darauf bedacht war das sich die Fehler die bei Victor. gemacht wurden nicht wiederholen.
Victor von Aveyron
Es scheint das Victor von Aveyron letztendlich in der Lage war auf einige gesprochene Aufträge zu reagieren, doch wir wissen nicht in welchem Umfang er die Sprache wirklich verstand. Er lernte niemals sprechen. Wilder Peter erzeugte selber ein paar bestimmte Laute, von denen die zwei meist erkennbaren "ki scho" und "qui ca" für King George und Queen Caroline waren.
Kaspar Hauser
Kaspar Hauser wurde im Juli 1828 durch Anselm von Feuerbach besucht, der über Kaspar's linguistische Fähigkeiten berichtete. Dieser beschrieb das Konjunktion, Partizip und Adverb in Kaspar's Sprache vollständig fehlten und das dessen Syntax praktisch nicht vorhanden war. Kaspar zeigte einige Übereinstimmung mit sehr jungen Kindern die gerade Sprache lernten, indem er über sich selbst als Kaspar sprach. Außerdem verallgemeinerte er Konzepte, z.B. das alle Hügel Berge waren und ein dicker Mann war ein Mann mit einem Berg. Ab dem Moment das er im Hause von G. F. Daumer aufgenommen wurde machte er bemerkenswerte Fortschritte im Lesen und Schreiben, brachte es aber nicht weiter als ein paar Seiten gekritzelter Ideen.
Kamala
Nach fünf Jahren im Waisenhaus war Kamala in der Lage zu sprechen: sie weigerte sich ungekleidet nach draußen zu gehen, und beschwerte sich mit dem Laut "Fok" (wahrscheinlich gemeint als "frock", Kleid) und man nahm an das ihr Vokabular ungefähr 30 Worte umfaßte. Diese Worte hatten nichts gemein mit englischer Sprache sondern waren Laute. Wenn ihr Essen angeboten wurde gebrauchte sie "Hoo" um "Ja" anzugeben, obwohl andere Kinder dieses Wort für "cold" (Kalt) gebrauchen. Sie war in der Lage um Gegenstände zu benennen, gebrauchte ihre Wörter jedoch niemals spontan. Zwei Jahre später hatte sie noch mehr Wörter gelernt, doch außer dieser Entwicklung gab es keine weitere mentale Veränderung.
Genie
Mehr über Genie's Sprachentwicklung ist zu lesen in Language Development in Exceptional Circumstances, oder in The Civilizing of Genie by Maya Pines, ein Kapitel aus Teaching English through the Disciplines: Psychology, oder in Chomsky: The Evidence II, Language Acquisition under Extreme Conditions, eine Lektüre von Timothy Mason.
Und natürlich, der beste Brunnen für Informationen ist Genie: A Pyscholingustic Study by Susan Curtiss, welcher in jeder guten Bibliothek zu finden sein sollte. Es ist ziemlich schwer, um dieses Buch gebraucht zu erwerben. Das erfordert viel Glück.
Digg


